Bundesverdienstkreuz am Bande für Manfred Pfeiffer
Der Vorstand,27.01.2009

Seine ehrenamtliche Arbeit in der Selbsthilfe sei gar nicht hoch genug zu bewerten, so würdigt der AVK-SELBSTHILFEGRUPPEN Bundesverband e.V. seinen langjährigen Geschäftsführer Manfred Pfeifffer. Bundespräsident Horst Köhler sieht das genauso und verlieh Pfeiffer aus diesem Grunde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer überreichte in Vertretung von Ministerpräsident Kurt Beck in Mainz feierlich die vom Bundespräsidenten verliehene hohe Auszeichnung an Manfred Pfeiffer, dessen Wahlheimat im rheinhessichen Sörgenloch liegt.

Seit 15 Jahren engagiert sich der 72-Jährige in führender Position ehrenamtlich für den AVK-SELBSTHILFEGRUPPEN Bundesverband e.V., der Dachorganisation für Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK). Er hatte dieses Ehrenamt bereits während seines Berufslebens im Gesundheitswesen angenommen und führt es seit seinem Eintritt in den Ruhestand 1996 mit vollem Einsatz weiter. Pfeiffer setzt sich bundesweit für die Belange behinderter Mneschen ein, obwohl weder er selbst noch eines seiner Familienmitglieder an dieser schweren unheilbaren Herz-Kreislauf-Erkrankung leidet.

Neben der Verantwortung als ehrenamtlicher Geschäftsführer seines Verbandes liegt Pfeiffer die aktuelle Gesundheitspolitik auf Bundes- und Landesebene sehr am Herzen, wobei in Rheinland-Pfalz und Hessen die Schwerpunkte liegen. Seine Mitarbeit in den gesundheitspolitischen Arbeitskreisen der CDU-Landtagsfraktionen beider Bundesländer wird sehr geschätzt.

In die Pflicht nehmen lässt sich der Geehrte außerdem bei der Deutschen Gefäßliga e.V. der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, im Beirat beim Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, als Patientenvertreter bei Anhörungen im Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln und bei der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Nordrhein-Westfalen.

Sein "liebstes Kind" in seinem Ehrenamt ist das "Arteriomobil", ein medizinisch ausgestattetes Fahrzeug, das er seit nunmehr 12 Jahren gemeinsam mit Ehefrau Mechtild Pfeiffer-Krahl durch das gesamte Bundesgebiet steuert, um der Bevölkerung kostenlose Durchblutungs-Vorsorge anzubieten.

Ein Ende des vorbildlichen Engagements für unsere Gesellschaft ist bei Manfred Pfeiffer nicht in Sicht, denn "ich bin überaus dankbar, dass ich als gesunder Mensch meine Kraft und Freizeit für eine guten Zweck einsetzen kann."