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Das Projekt "arteriomobil" musste nach 17 Jahren ehrenamtlichen Einsatzes im gesamten Bundesgebiet zum 31.12.2011 eingestellt werden, weil die Krankenkassen und die Pharma-Unternehmen über das Sponsoring bei Krankenhäusern, Ärzten und Aktivitäten der Kommunen seine Arbeit nicht mehr kostendeckend unterstützen.

Verlierer sind wieder einmal die Patienten, denen kostenfreie Prävention, Früherkennung und Beratung bei der Volkskrankheit periphere arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit) künftig verenthalten werden.

Das Ergebnis derartiger "Sparmaßnahmen" ist, dass die Kosten durch zu späte Behandlung unverantwortlich in die Höhe getrieben werden und die Lebensqualität Betroffener massiv darunter leiden kann.



Das bisherige Projekt "arteriomobil

Der AVK-SELBSTHILFEGRUPPEN Bundesverband e.V. betreut als Dachorganisation im gesamten Bundesgebiet regionale Selbsthilfegruppen, um Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK oder auch "Schaufensterkrankheit" genannt) fachkompetente Hilfe und Unterstützung anzubieten.

Mehr als 4,5 Millionen Bundesbürger sind von dieser so genannten "Schaufensterkrankheit" betroffen und dennoch findet die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) in den Beinen zu wenig Beachtung in der Öffentlichkeit.

Um diesem Informationsdefizit in der Bevölkerung entgegen zu wirken, hat der AVK-SELBSTHILFEGRUPPEN Bundesverband e.V. eine Aufklärungs- und Früherkennungskampagne ins Leben gerufen. Zu diesem Zweck wurde das medizinische Untersuchungsfahrzeug "arteriomobil" in Dienst gestellt.

Das Projekt "arteriomobil" ist seit 1998 im Einsatz, seit April 2007 mit einem werksneuen Fahrzeug und verfügt inzwischen über eine anonymisierte Datensammlung von ca. 19.000 Patienten.

Die Resonanz in der Öffentlichkeit ist überragend positiv; Presse, Rundfunk und Fernsehen begleiten diese Aktionen mit großer Aufmerksamkeit.

Das "arteriomobil" bietet in Kooperation mit der Deutschen Gefäßliga e.V. Deutschland und mit Unterstützung der Merck Pharma GmbH Darmstadt der Bevölkerung eine kostenlose Vorsorge-Untersuchung mit Hilfe der Ultraschall-Doppler-Sonographie an, bei der ein erfahrener Arzt oder eine Ärztin die Durchblutung in den Beinarterien überprüft. Wird eine pAVK in den Beinen entdeckt oder vermutet, wird dem Betroffenen empfohlen, seinen Haus- oder Facharzt zur weiteren Abklärung auf zu suchen.

Der AVK-SELBSTHILFEGRUPPEN Bundesverband e.V. informiert zeitgleich vor Ort über die Erkrankung und über Möglichkeiten, den Krankheitsprozess positiv zu beeinflussen und aufzuhalten.

Das "arteriomobil" ist mit einem Patienten-Gesprächsraum und einem ärztlichen Untersuchungsraum sowie allem notwendigen Untersuchungsgerät ausgestattet, um eine zuverlässige Vorsorge gewährleisten zu können.

Das in seiner Leistung in Deutschland bisher einmalige "arteriomobil" wird gerne von Veranstaltern bei Kongressen, kommunalen Gesundheitstagen, Tagen der offenen Tür, Praxis-Eröffnungen und -Jubiläen, Krankenkassen- und Apotheken-Aktionen eingesetzt.

Unverbindliches Angebot unter Telefon 06136/924050 und mail: rwb-pfeiffer@t-online.de